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„Gefiederte leiden unter der Zeit anhaltenden Hitze und Trockenheit"

Ideal ist eine Flachwasserzone am Gartenteich. (siehe Foto) Hier können die Vögel Trinken und ausgiebig baden.

Foto: Junger Haussperling erfrischt sich am Gartenteich

16. Juli 2018

Die derzeitige Hitze und die damit verbundene Trockenheit durch Windströme macht auch allen Gefiederten zu schaffen. „Die Vögel leiden fürchterlich unter dem Wassermangel", berichtet der Naturschutzbund NABU Euskirchen. „Es ist daher sehr wichtig, den Tieren jetzt Vogeltränken zu bieten, ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon" „Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass in diesen Gefäßen das Wasser sauber bleibt. Allzu schnell können sich sonst Salmonellen, Trichomonade & Co. vermehren. „Täglicher Wasserwechsel, Ausspülen und Sauberwischen gehören zum Pflichtprogramm des verantwortungsvollen Vogelfreundes."  Allerdings sollte keine Chemie zur Desinfektion verwendet werden, kochendes Wasser reiche vollkommen, betont der NABU Kreisverband. Als Alternative könnten auch zwei Wasserschalen abwechselnd benutzt werden. „Wenn eine Tränke 24 Stunden am besten in der Sonne trocken steht, sind die Parasiten tot" erklärt der NABU.

Ideal ist eine Flachwasserzone am Gartenteich.Hier können die Vögel Trinken und ausgiebig baden.

„Vogelbäder gibt es im Gartenhandel. Eine flache Schüssel, ein Blumentopf-Untersetzer oder ein Suppenteller tun es aber auch", wichtig sei, dass die Tränke auf einem gut einsehbaren Platz nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen eingerichtet werde. Sonst könne manch „Stubentiger" der fröhlichen Badeschar ein jähes Ende bereiten. „Übrigens baden Vögel auch gerne im Sand, das hilft ihnen gegen Parasiten. Wer nur einen gepflasterten Hof hat, kann dort auch ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten", so der Naturschutzbund.

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