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„Für Nistkästen ist es nie zu spät"

Das Kohlmeisenweibchen brütet zweimal im Jahr zwischen März und Juni. Bei Zerstörung oder Aufgabe des Nestes kann es auch noch eine Ersatzbrut geben.

Landläufig hält sich hartnäckig die Annahme in der Bevölkerung, die heimischen Singvögel hätten nach der Frühjahrsbrut ihr Brutgeschäft erfüllt - doch weit gefehlt. Denn: Viele Singvogelarten brüten zwei oder gar drei Mal im Jahr, darunter auch die meisten unserer Höhlenbrüter, also diejenigen Vögel, die Nistkästen besetzen.

Grund genug  dazu aufzurufen, auch jetzt noch Nisthilfen für die ganze Bandbreite der höhlenbrütenden Vogelarten zu bauen und anzubringen - noch sind einige Wochen Zeit. Mit etwas Glück und wenn der naturnahe Garten genug Insekten als Nahrung bietet, bezieht die Blaumeise oder der Zaunkönig demnächst einen Nistkasten in einem grünen Gartenwinkel, auf der Terrasse oder gar dem Balkon. Zudem ist die Bandbreite der Nistkästen, die mit etwas Geschick leicht anzufertigen sind, sehr viel größer, als dieses selbst versierte Naturfreunde annehmen. Die Palette des sozialen Wohnungsbaus für Gefiederte reicht alphabetisch von der Bachstelze bis zum Zaunkönig - und sie umfasst einen großen Artenreigen, vom Rotschwanz über den Grauschnäpper, die Kohl- und die Blaumeise, den Star, den Kleiber bis zum Baumläufer.Hier finden Sie ein Bauanleitung für Höhlenbrüter  oder Halbhöhlenbrüter für verschiedene Vogelarten.

Viel Spass!

 

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