NABU-Euskirchen.de Aktionen & Projekte Fledermausfreundliches Haus

Die Aktion Fledermausfreundliche Haus

Bewerben Sie sich!

Der NABU Euskirchen führt 2017 die Aktion Fledermausfreundliches Haus des NABU NRW im Kreis Euskirchen fort. Im Rahmen dieses vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW geförderten Projektes werden Menschen, die Fledermäusen dauerhaft ein sicheres Zuhause geben möchten und damit einen unermesslich wertvollen Beitrag zum Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Säugetierart leisten, durch den NABU zusammen mit dem Landesfachausschuss Fledermausschutz für ihr Engagement ausgezeichnet. Beteiligen können sich an dieser Aktion sowohl Privatpersonen, Kirchengemeinden, Unternehmen oder Kommunen aus dem Kreis Euskirchen.

Machen Sie mit!

Foto: Graues Langohr

Wenn Sie eine der folgenden Fragen...

• Haben Sie bereits Fledermäuse als Untermieter?
• Haben Sie bei einer Baumaßnahme ein neues Quartier für die Tiere geschaffen?
• Befindet sich in Ihrer Gemeinde ein bekanntes Fledermaus quartier (z.B. in Kirchen, Burgen, Stollen, öffentlichenGebäuden, Waldstücken usw.)?
• Wollen Sie Fledermäuse ein Zuhause geben und hätten dazu gerne eine Beratung? mit Ja beantworten können, melden Sie sich bitte einfach beim:                   

NABU Euskirchen Geschäftsstelle:
Zum Elzenberg 7 • 53925 Kall • info@NABU-euskirchen.de

Das Bewerbungsformular können Sie hier herunterladen!

                                                                                                                                                                                    

 

NABU verleiht erste Plakette für den Kreis Euskirchen

Eine Auszeichnung für einen Freund der Fledermäuse                                                                      Foto: v.l.n.r. Ralf Wilke Vorstand, Hans-Josef Hermes, Anita Waffenschmidt Vorstand

Im November 2014 verlieh der NABU Kreisverband Euskirchen die erste Plakette für ein „Fledermausfreundliches Haus“ in dem kleine Ort Alendorf auf einer Hochebene südlich von Blankenheim an Hans-Josef Hermes. Anita Waffenschmidt und Ralf Wilke übereichten Hermes die Plakette für  die Hauswand und die dazugehörige Urkunde die er freudig entgegen nahm.

Hans–Josef Hermes hat vor ca. 5 Jahren Fledermäuse an seinem Haus entdeckt. Er dachte zuerst anhand der Kotspuren auf dem Boden und die  auch an der Hauswand hochführten, en handelte sich um Mäuse den sie liefen immer hinterm Haus herum. Im Internet machte er sich schlau und fand heraus, dass es doch Fledermäuse sind. Hermes fiel bei der herannahenden Dunkelheit auf, (dann fliegen die Fledermäuse aus ihrem Quartier zur Nahrungssuche), dass es Größenunterschiede gab und später fand er heraus, das es sich um das große Mausohr und die kleine Zwergfledermaus handelte. Einige Zwergfledermäuse hatten in diesem Jahr an seinem Haus wieder ein Sommerquartier bezogen. Wie viele Fledermäuse es sind, kann er nicht genau sagen.

Fledermäuse wechseln zwischen den Quartieren (Sommer/Winterquartier, Männchenquartier, Paarungsquartier, Wochenstuben), was ihren Nachweis erschwert. Wochenstuben und alle anderen Quartiertypen können über Jahre hindurch immer wieder besetzt werden. Leider finden sie nur noch wenige dieser Unterschlüpfe. Den Winter verbringen viele Fledermäuse in kühlen, aber frostsicheren Bunkern, Höhle oder Kellern die Spalten oder Vorsprünge als Hängeplätze anbieten.

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