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Die ersten Heimkehrer sind schon da

Foto: Einer der Exkursionsleiter Hubert Misgeld (dritter von links) berichtete über einen Holzbalken, der bei Ausgrabungen an diesem Ort gefunden wurde und vermutlich von einer Mühle aus dem 9. Jahrhundert  stammt.

von Erik Esser

Erftstadt - Niederberg Der Einladung zu einer vogelkundlichen Wanderung in das Wasserrückhaltebecken bei Niederberg folgten am Sonntag, den 26.März 2017  20 Teilnehmer. Nach einer kurzen Begrüßung der Exkursionsleiter Erik Esser, Edgar Mertens und Hubert Misgeld, machte sich die Gruppe in das genannte Gebiet auf. Seitens der Vögel wurden die Teilnehmer zuerst von einem Buntspecht, der sich schön beobachten ließ, und anschließend von einem Zilpzalp und einer Heckenbraunelle "begrüßt". Auf der Anhöhe, welche in Richtung des Ortes über einen Deich führt, angekommen, erzählte Exkursionsleiter Hubert Misgeld über einen Holzbalken, der bei Ausgrabungen an diesem Ort gefunden wurde und vermutlich von einer Mühle aus dem 9. Jahrhundert  stammt.

Biber sind am Rotbach wieder heimisch

Foto: Fraßstelle eines Bibers an einem Baum in der Nähe des Rotbachs

Danach ging die Gruppe den Deich entlang bis zu einer Schleuse durch die der Rotbach den Deich durchquert: Hier hielt sie kurz ein, um das Gebiet besser einsehen zu können. Dabei konnten Mäusebussarde, ein Turmfalke und Graureiher bestimmt werden. Anschließend machten sie sich, die Feuchtwiesen überquerend, zum Rotbach auf, um an einem Baum eine Fraßstelle des bis vor kurzem dort  heimischen Bibers zu begutachten.

Limikolen blieben leider aus

Foto: Aus ihrem Winterquartier kommend ist das Schwarzkehlchen mit einer der ersten Heimkehrer

Auf dem Weg konnten vor allem Schwarzkehlchen sehr gut auf Strauchspitzen und Sitzstangen sitzend, beobachtet werden. Dies war dann auch schon die letzte Beobachtung, bevor sich die Gruppe wieder zurück zum Treffpunkt begab.

Alles in allem, blieben zwar die "versprochenen" Arten, wie Limikolen oder Zugvögel aus, aber man kam am Ende doch auf 17 beobachtete Arten.

Beobachtet wurden:

Wiesenpieper

Bachstelze

Heckenbraunelle

Amsel

Zilpzalp

Schwarzkehlchen

Blaumeise

Elster

Dohle

Rabenkrähe

Buchfink

Ringeltaube

Buntspecht

Mäusebussard

Turmfalke

Graureiher

Stockente

Foto: Die Feuchtwiesen entlang des Rotbachs

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>DIE STUNDE DER GARTENVÖGEL<



Freitag, 12. Mai bis Sonntag, 14. Mai. 2017

VON DER AMSEL BIS ZUM ZAUNKÖNIG



Die 40 häufigsten Gartenvogelarten im Porträt

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