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Der Büschelsberg bei Ripsdorf

Foto: Wacholderheide auf dem Büschelberg

Beim Büschelsberg handelt es sich um ein sehr interessantes Teilgebiet des bekannten Lampertstals, welches sich von Ripsdorf bis Dollendorf erstreckt. Von seinem Gipfel aus hat man einen herrlichen Rundblick auf die Landschaft, eine Infotafel liefert weitere wissenswerte Details. Sichtbar ist auch der gegenüberliegende Steinbruch „Höneberg“, der noch gesondert vorgestellt wird.

Schutzziele und Besonderheiten : Hier beginnt das drittgrößte Wacholderschutzgebiet Deutschlands, auf den Kalkmagerrasenflächen wachsen über 30 verschiedene Orchideenarten. Erreicht wird dies durch den sogenannten Vertragsnaturschutz, indem die Flächen nicht gedüngt  und durch Schafbeweidung vor der Verbuschung bewahrt werden. Das Mähen der Wiesen erfolgt nicht vor dem 1. Juli, dadurch sind hier eine Vielfalt verschiedenster Falter anzutreffen. Erwähnt werden sollte der Erstnachweis des Zweibrütigen Würfeldickkopffalters (Pyrgusarmoricanus) für die Eifel.

Foto:Zweibrütiger Würfeldickkopffalter

Schutzziele und Besonderheiten : Hier beginnt das drittgrößte Wacholderschutzgebiet Deutschlands, auf den Kalkmagerrasenflächen wachsen über 30 verschiedene Orchideenarten. Erreicht wird dies durch den sogenannten Vertragsnaturschutz, indem die Flächen nicht gedüngt  und durch Schafbeweidung vor der Verbuschung bewahrt werden. Das Mähen der Wiesen erfolgt nicht vor dem 1. Juli, dadurch sind hier eine Vielfalt verschiedenster Falter anzutreffen. Erwähnt werden sollte der Erstnachweis des Zweibrütigen Würfeldickkopffalters (Pyrgusarmoricanus) für die Eifel.

Foto: Nierenfleck-Zipfelfalter

Neben den Wacholder-  und Kieferbeständen säumen Schlehen, Weißdorn und Brombeeren den Weg, an sonnigen, windstillen Tagen sammeln sich dort Nierenfleck-Zipfelfalter in großer Anzahl.

Foto: Neuntöter

Rund um den Büschelsberg nutzen Greifvögel wie Bussard, Milan und Falken die Thermik, Neuntöter besetzen die dornigen Sträucher und Braunkehlchen schaukeln auf den hohen Gräsern.

Beste Zeit : Anfang April bis Anfang Juli zur Orchideenblüte und wegen der Falter. Sonnige Tage Anfang September wegen der Braunkehlchen.

Der Tipp : Diese Region ist zudem das einzig Bekannte Brutgebiet einer kleinen Wachtelkönig-Population (Crex crex)  in der Eifel. Geduldige sollten sich die Zeit nehmen um ihren Ruf zu orten.

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