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Berker Wiesen

Foto: Das Arnika steht  auf der Roten Liste der gefährdeten Arten auf Stufe 3

Schutzziele und Besonderheiten : Das geschützte Gebiet umfasst 40 ha, die sich aus Waldsimsenbeständen, Uferhochstaudenfluren und brachgefallenem Grünland zusammen setzen. Die Fichtenbestände um den Weiher sind entfernt worden.

Neben unzähligen Blühpflanzen, sollen hier vor allem die Arnikabestände (Arnica montana) erwähnt werden. Die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten auf Stufe 3 stehende Arnika ist dort in bester Gesellschaft zu finden – Höswurz (Pseudorchisalbida) und Kornrade (Agrostemma githago) säumen sie.

Ein häufiger Gast auf den Blüten ist der Rotklee-Bläuling (Polyommatussemiargus) und der Große Perlmutterfalter (Argynnisaglaja)

Foto: Schwarzstorch in der Eifel

Neuntöter, Feldlerchen, Goldammern und Wiesenpieper bestimmen den Ton. Die Berker Wiesen liegen zudem in einer Überflugschneise des Schwarzstorchs (Ciconianigra), vermutlich wegen der Nähe zum Baasemer Wald.

Foto:Aussehen vom Mäusebussard im Flug

Beste Zeit : April bis September, alleine der Orchideen wegen.

Der Tipp : die Flächen werden regelmäßig gemäht, nach der Maht nutzen viele Greifvögel das Areal zur Jagd auf Feldmäuse. Sehenswert!

 

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