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Buntsandsteinfelsen bei Blens/Nideggen

Foto: Buntsandsteinfelsen

Die beiden Felsgruppen „Breidelsley/Jufferley im Norden und die „Blenser Felsen“ im Süden, bieten selbst Mauereidechsen und Steppengrashüpfern einen Lebensraum.

Schutzziele und Besonderheiten :Die weithin sichtbaren Buntsandsteinfelsen sind ein wichtiges Rückzugsgebiet für folgende Fledermausarten :
- Breitflügelfledermaus
- Brandtfledermaus
-Wasserfledermaus
- Kleine Bartfledermaus
- Fransenfledermaus
- Zwergfledermaus
- Braunes Langohr

Maßgeblich dafür verantwortlich ist sicherlich das ganzjährige Kletterverbot in den Felsen !

Foto: Die Wasseramsel

Das kleine Naturschutzgebiet unterhalb der Felsen, ist etwa  14 ha groß und wird durch die L249 linksseitig, sowie der Rur rechtsseitig begrenzt. In den Wintermonaten sind die Wiesen entlang der Rur von Kormoranen und Graureihern besetzt. Das fehlende Laub macht die Beobachtung von Wasseramseln sehr einfach.

Foto: Bieberspuren

Hat man die Wiesen hinter sich gelassen, beginnt ein sumpfiges Gelände, welches mit Schilfgräsern und Rohrkolben bewachsen ist. Hier werden die Spuren des Bibers immer deutlicher, angenagte Stämme oder frisch gefällte Bäume häufen sich.

Bild: Weiher

In der kalten Jahreszeit, außerhalb der Brutsaison,  ist eine behutsame Begehung möglich. Versteckt durch Erlen und dichtes Buschwerk erreicht man anschließend einen Weiher.

Federfunde belegen das Vorkommen von Uhus, Teichrohrsängern und Rohrammern.

Foto: Schlafender Fuchs

Beste Zeit : Oktober bis März oder in den Sommermonaten, dann aber nur mit respektvollem Abstand zur Röhrichtzone und einem guten Objektiv.

Der Tipp : Das Gelände beinhaltet einen genutzten Fuchsbau, die Tiere sonnen sich an kalten Wintertagen rund um den Weiher. Aufgrund der Nähe zur L 249 bitte nicht die Fluchtdistanz unterschreiten!

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