Altweibersommer zum Herbstanfang

Spinnennetze jetzt überall zu sehen

Foto: Gartenkreuzspinne  NABU/Günter Lessenich

Während des Altweibersommers merkt man den Übergang von der sommerlichen zu winterlichen Witterung ganz deutlich. Mancherorts sind die Nächte bereits empfindlich kalt und es kann sogar in der Eifel vereinzelnt Bodenfröste geben.

 

An einem Spinnfaden hängend, lassen sich die Spinnen  vom warmen Herbstwind davontragen. Auf dieser Art, unternehmen sie kilometerweite Reisen um dann als Jungtiere neue Verbreitungsgebiete zu besiedeln. An allen Tagen des Spätsommers steigen die Spinnen vormittags in die Höhe und sinken nachmittags wenn sich die Luft abkühlt wieder herab.

 

Falls Sie in den nächsten Tagen spazieren gehen, dann achten Sie mal auf die silbrigen Fäden und Netze. Man wird sie überall entdecken können, an Büsche, Bäumen, Scheunen und Dachstühlen.

 

ein Bericht von Günter Lessenich

Foto: NABU/Günter Lessenich