Schneeammern als Wintergäste im Leipziger Umland

 Schneeammer

Leipzig - Als nördlichster Brutvogel der Welt sind Schneeammern (Plectrophenax nivalis) bestens an den Winter und kalte Temperaturen angepasst. Sie sind in der Lage bei Schneestürmen mehrere Tage unter dem Schnee auszuharren. Ab Oktober verlassen sie ihre hocharktischen Brutgebiete, um ihre Winterquartiere aufzusuchen. In dieser Zeit sind sie z.B. im Wattenmeer zu beobachten, wo sie auf den Salzwiesen aufgespülte Samen suchen. Diese Nahrungsquelle teilen sich die Schneeammern mit Ohrenlerchen und Berghänflingen.

 

Erst im März geht es wieder heimwärts.

 

Im Februar 2020 konnte über einen längeren Zeitraum ein Trupp nahrungssuchender Schneeammern im Umland von Leipzig beobachtet werden.

 

Text: Marion Zöller. Fotos: Martin Grimm