Naturfoto des Monats

Die Vierhornschafe, die im Auftrag des NABU Euskirchen eine Naturschutzfläche im Ortsgebiet Mechernich abgrasen sind Naturschützer im besten Sinne. Sie halten das Gras auf natürliche, amphibien- und insektenschonende Weise kurz , verursachen dabei nur geringe Emissionen, magern die Flächen aus, schaffen gute Grundvoraussetzungen für Artenvielfalt , halten die Flächen offen und kurz und machen keinen Lärm. Diese Schafrasse ist bestens für die extensive Nutzung geeignet, und es freut uns...
„Es gibt keine Maikäfer mehr“ hat vor etlichen Jahren Reinhard Mey gesungen. Tatsächlich waren sie rar geworden, von DDT fast ausgerottet. Inzwischen gibt es sie wieder. Als ich sie erstmals nach langen Jahren wieder sah, war ich sehr besorgt um die Bäume, die sie kahl fraßen. Bis ich mich schlau gemacht hatte: Bäume haben die Fähigkeit, ein neues Blätterkleid aufzubauen. Johannistrieb wird das genannt. Egal, ob durch tierischen oder witterungsbedingten Einfluss: Gegen Ende Juni...
Die Gewöhnliche Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris) gehört zur Gattung der Kuhschellen (Pulsatilla), die wiederum zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) zählen. Bekannt ist die Blume auch unter dem Namen Küchenschelle. Durch die intensive Landwirtschaft und Siedlungswirtschaft hat die Kuhschelle ein Großteil ihres natürlichen Lebensraumes verloren. Sie steht heute auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Pflanzen und ist daher eine streng geschützte Art. Ihre Blütezeit...
Ob wohl die Heckenbraunelle ein weit verbreiteter Brutvogel in Gärten und Parks, Nadel und Mischwälder ist, fällt sie durch ihr Tarngefieder und die versteckte Lebensweise im Gestrüpp kaum auf. Am besten sind Heckenbraunellen durch ihren Gesang auszumachen, ein eiliges, wirbelndes Zwischern, das die Männchen im Frühjahr von einer exponierten Singwarte aus vortragen. Die Heckenbraunelle ist sperlingsgroß; (14 cm) oberseits braun gemustert ähnlich einem Haussperling, Kopf und Brust aber...
Inmitten einer großen Wasservogelschar entdeckt man am Zülpicher See eine andere Art, eine auffallende, fuchsfarbene Ente. Aber das ist gar keine Ente, sondern sie ist größer als die Stockente und fast so groß wie eine Graugans. Fuchsrot und mit auffallend hellem Gesicht. Das ist die Rostgans. Im Winterhalbjahr sind sie hauptsächlich auf Gewässern mit Flachwasserzonen und Inseln anzutreffen, wobei die Nahrungssuche auch auf angrenzenden Ackerflächen und seltener Grünland erfolgen kann....
Wegen der zeitlichen Nähe der Blütezeit zum Christenfest Weihnachten hat die Christrose ihren Namen bekommen. Die Christrose gehört zur Gattung der Nieswurze. Diese wiederum gehört zur Familie der Hahnenfussgewächse, sie ist also mit dem gelben Hahnenfuss, der Sumpdotterblume, dem Adonisröschen, der Kuhschelle, aber auch mit dem extrem giftigen Eisenhut verwandt. Alle Nieswurze sind giftig. Sie wird bis zu 30 Zentimeter groß. Die Grösse und Schönheit der Christrose und ihre winterliche...