Der Frühling geht langsam in den Sommer über.
Die Jungtiere vieler Tierarten haben das Licht dieser Welt erblickt und ihre Elterntiere versorgen sie mit Futter und allem, was sie zum Start in dieses Leben benötigen.
Doch dieser Start ist auch gefährlich.
So begegnen sie in unserer heutigen Zeit des großen Artensterbens neben Nahrungsknappheit und Verlust von Lebensräumen auch vielen anderen Gefahren, die wir Menschen verursacht haben.
Dies sind unter anderem der Autoverkehr, Fensterscheiben (Vogelschlag) oder menschliche Gartenaktivitäten und da insbesondere Mähroboter.
Das Mähroboter-Massaker
Das Versprechen der Industrie ist verlockend:
Einfach den Mähroboter programmieren, einschalten und dann nie wieder Rasen mähen müssen!
Viele Menschen lassen die Mähroboter in der Nacht laufen. Sie sind ja meist sehr leise und stören somit fast niemanden. Aber leider sind diese Mähroboter nicht imstande kleinere Tiere zu erkennen. Und das bedeutet insbesondere für Igel und andere nachtaktive am Boden lebende kleinere Tiere oft einen qualvollen Tod!
Grausame Bilanz
Mähroboter sind gnadenlos!
Sie überfahren Igel und schneiden diesem mit ihren scharfen Messen Beine ab, reißen ihm Augen aus oder zertrümmern Kiefer und Gebiss.
Mähroboter hinterlassen fürchterliche Wunden bei den Tieren.
Wenn die Igel nicht sofort sterben, was eher selten der Fall ist, schleppen sie sich mit diesen schrecklichen Wunden davon, diese beginnen fast immer zu eitern, entzünden sich und werden von Maden befallen.
Nur sehr wenige der durch Mähroboter verletzten Igel überleben!
Wir verzichten an dieser Stelle ganz bewußt darauf, schockierende Fotos zu zeigen. Aber Tierärzte und Pflegestellen müssen sich oft entsetzlich zugerichtete Tier ansehen.
Bitte lassen Sie Ihren Mähroboter niemals in der Nacht laufen!
Verstärkung gesucht!
1. Pflegestellen:
Viele der ehrenamtlich aktiven Päppler sind bereits an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen und geben einen Aufnahmestopp an uns weiter. Vor allem für Igel und kleinere Vögel werden weitere Pflegestellen gesucht.
Wenn Sie sich vorstellen können unsere Pflegestelle zu unterstützen oder das sogar schon machen, dann melden Sie sich bitte unter:
bzw. Telefon 06557.9008606
Wir halten umfangreiche Weiterbildungen bereit.
2. Hotline:
Die Wildtierhilfe Nordeifel betreibt eine ehrenamtlich geführte Hotline, die 24/7 Anrufe und E-Mails von Menschen aus dem Kreis Euskirchen entgegen nimmt und diesen hilft, wenn sie ein verletztes oder anders Hilfe bedürftiges Wildtier gefunden haben.
Je mehr Menschen wir für diese Hotline finden, umso besser wird die Last für die einzelnen aufgeteilt. Und keine Sorge, jede/r wird sehr gut eingearbeitet und es gibt immer andere Hotliner, die bei Fragen unterstützen!
3. Fahrdienst
Finder können die verletzten Tiere nicht immer zum Tierarzt oder zur Pflegestelle bringen. Für solche Fälle hat sich eine Gruppe ehrenamtlich tätiger Menschen in der Wildtierhilfe Nordeifel zusammengefunden, die einspringen, sie holen das Tier ab und bringen es an die entsprechende Stelle zur ersten oder weiteren Versorgung.
Auch für den Fahrdienst suchen wir immer Aktive, die sich bereit erklären, ab und zu ein Tier zu fahren.
Sie wollen sich für Wildtiere im Kreis Euskirchen engagieren?
Wir suchen ehrenamtliche Verstärkung:
- in der Hotline zur Erstversorgung
- zur Koordination der Pflege und Auswilderung
- im Fahrdienst und zur Überführung der Tiere
Bitte melden Sie sich unter:
bzw. Telefon 06557.9008606
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!





