Vortrag des NABU Euskirchen über den europäischen Biotopverbund im Eifel-Ardennenraum

Alfred Glener überreicht als Vorstand des NABU Euskirchen Frau Heinen-Esser das NABU-Plakat "Wald der Zukunft", um auf die kritische Situation der Windkraft im Wald aufmerksam zu machen. (Quelle: EIFELON)
Alfred Glener überreicht als Vorstand des NABU Euskirchen Frau Heinen-Esser das NABU-Plakat "Wald der Zukunft", um auf die kritische Situation der Windkraft im Wald aufmerksam zu machen. (Quelle: EIFELON)

 

 Hellenthal - Am 15.07.2019 hielt der NABU Euskirchen in der Gemeinde Hellenthal einen Vortrag über die herausragende Bedeutung deseuropäischen Biotopverbund und seines angrenzenden Offenlandbereiche im Eifel-Ardennenraum.

 

Als Gäste durfte der NABU Euskirchen u.a. die Umweltministerin von NRW Frau Heinen-Esser, Dr. Ralf Nolten als ordentliches Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, die untere Naturschutzbehörde des Kreis Euskirchen und den Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal Rolf Westerburg herzlich willkommen heißen.

 

Ziel des Vortrages ist die Hervorhebung der Bedeutung des europäischen Biotopverbundes Wald und seiner angrenzenden Offenlandbereiche für die Sicherung der dort vorkommenden Tier- und Vogelarten in NRW. Als unzerschnittener Waldgürtel von der belgischen Grenze bis hin zum Mürel nach Blankenheim und weiter verlaufend bis zum Vogelschutzgebiet Ahrgebirge in Rheinlandpfalz offenbart sich die grenzüberschreitende Bedeutung dieses Waldgürtels. Er ist ein Bestandteil des kohärenten Netzes von Schutzgebieten.

Marion Zöller und Alfred Glener (Vorstand des NABU Euskirchen)  gemeinsam mit der Umweltministerin Frau Heinen-Esser, Dr. Ralf-Nolten und Bürgermeister Rudolf Westerburg von Hellenthal in Hellenthal-Giescheid beim Außentermin zum europäischen Biotopverbund  (Quelle: Privat)

 

Die dort bestehenden Wanderrouten der waldlebenden Tier- und Vogelarten einschließlich ihrer Lebensstätten und Lebensgemeinschaften sowie der Bewahrung, Wiederherstellung und Entwicklung funktionsfähiger ökologischer Wechselbeziehungen müssen in diesen Waldbereichen und dem angrenzenden Offenlandbereichen nachhaltig geschützt werden.

 

Der Erhalt dieser Biotopverbundflächen ist unter dem Aspekt des Klimaschutzes, Artenschutzes, des Wasserschutzes und der biologischen Vielfalt von höchster Wichtigkeit.

 

Im Zuge des Ausbaues der erneuerbaren Energien darf das Netzwerk der Biotopverbundsysteme und die Schwerpunkte der biologischen Vielfalt nicht zerschnitten werden.

 

„In der Nationalen Strategie der Bundesregierung zur biologischen Vielfalt (BMUB, 2007) wird als explizites Ziel formuliert, dass die Erzeugung und Nutzung der erneuerbaren Energien nicht zu Lasten der biologischen Vielfalt gehen dürfen.“

 

- vgl. https://www.bfn.de/themen/erneuerbare-energien.html

 

 Der NABU Euskirchen dankt den zahlreichen Gästen für ihr Interesse.

Gesprächsrunde im Grenzhof Breuer mit der Umweltministerin Frau Heinen-Esser, Dr. Ralf-Nolten und Bürgermeister Rudolf Westerburg von Hellenthal, der UNB vom Kreis Euskirchen und fachkundigen Gästen. (Quelle: EIFELON)

 

 

 

Teilstück des europäischen Biotopverbundes Wald bei Dahlem IV (Quelle: NABU Euskirchen)

 

Nähere Informationen zum Vortrag können sie hier einsehen!

Download
NABU Biotopverbundflächen_15.07.2019.Kur
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Download
NABU Biotopverbundflächen_15.07.2019.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.1 MB