Wildtiere kennen keine Zeitumstellung

Unfallopfer Dachs   Foto: NABU/Marion Zöller

Kreis Euskirchen - Mit dem Herbst kommt auch jedes Jahr wieder die sogenannte Winterzeit, in der die Uhren eine Stunde zurück gestellt werden. Wir Menschen tun uns meistens nur kurz in der Übergangsphase schwer, bei den Wildtieren sieht das leider anders aus. Wo sie vorher noch ruhig an den Straßenrändern auf Futtersuche gehen oder schnell noch die Fahrbahn überqueren konnten, wartet nun ein verschobener Berufsverkehr auf sie.

Unfallopfer Reh  Foto: NABU/Marion Zöller

Besonders in der Dämmerungsphase ist höchste Aufmerksamkeit gefordert, damit es nicht zu einer Kollision mit Wildschwein & Co kommt. Pro Jahr werden etwa 260.000 Wildunfälle bei den Versicherungen gemeldet, die Zahl der nicht angezeigten Unfälle dürfte 5 mal höher sein.

 Dabei sterben nicht nur Reh, Dachs, Fuchs und Wildschwein, Fahrzeuglenker werden mitunter schwer verletzt oder sterben gar.

Liebe Autofahrer!

ein Bericht von Marion Zöller