Amphibiensaison könnte früher als erwartet starten


  Amphibienzaun wurde aufgebaut

Foto: NABU/Marion Zöller

Update 08. Februar 2020

Der erste Kilometer Amphibienzaun wurde heute aufgebaut. Insgesamt waren 13 NABU’ler da – hervorragend, auch wenn nicht alle bis zum Schluss bleiben konnten. Es wurden insgesamt 100 Amphibieneimer eingegraben. (Nummeriert)Durch die spontan hinzu gekommenen 100 Meter (?) jenseits der Hosteler Straße / Verlängerung Falkenweg, erhöht sich auch unsere Vergütung seitens Straßen NRW.

 

Am kommenden Samstag, 15. Februar wieder 8:00 Uhr, muss der Rest aufgestellt werden. Dabei fallen alle schweren Arbeiten weg, da die Eimergrabungen bereits getätigt sind. Wir brauchen dringend mehr Helfer, um unsere Hilfe über den Zeitraum der Krötenwanderung sicherstellen und die Belastung der Helfer über einige Wochen hinweg in Grenzen halten zu können! Und jede gerettete Kröte, Frosch und Co geben einem das gute Gefühl, etwas Gutes für den Naturschutz getan zu haben.

 

 


Wie jedes Jahr bitten wir besonders die Autofahrer Rücksicht auf die langsam querenden Frösche, Molche und Kröten zu nehmen.

 Feuersalamander (Salamandra salamandra) Foto: NABU/Marion Zöller

Kreis Euskirchen - Der sehr milde Winter, mit frühlingshaften Tagen, an denen das Thermometer manchmal bis auf 14°C klettert, könnten einen sehr frühen Start bei den wandernden Amphibien bewirken. Sollte es nicht noch zu einem deutlichen Wintereinbruch kommen, werden bereits Anfang Februar erste Kontrollen an den bekannten Hot-Spots im Kreis Euskirchen beginnen.

 

Derzeit erreichen uns die ersten Meldungen über Kröten in privaten Teichen, das Amphibien-Team des NABU Euskirchen steht somit in den Startlöchern.

Wie jedes Jahr bitten wir besonders die Autofahrer Rücksicht auf die langsam querenden Frösche, Molche und Kröten zu nehmen und bei diesem Verkehrsschild Tempo 30 nicht zu überschreiten.

 

Ebenfalls gilt der Aufruf natürlich auch für unsere ehrenamtlichen Helfer, die in den Morgen- und Abendstunden bei Regen auf den Straßen unterwegs sind. Sie sind deutlich erkennbar, tragen eine reflektierende Warnweste und eine Stirnlampe, bitte sehen Sie von Beschimpfungen und Hupkonzerten ab, sie sind im Einsatz für die Natur, in der wir alle leben.

 

Besondere Aufmerksamkeit gilt in folgenden Bereichen im Kreis Euskirchen :

 - Mechernich Strempt

 - Mechernich Krematorium

 - Mechernich Denrath

 - Kall Sisitg

 - Hellenthal Reifferscheid

 - Hellenthal Wildenburg

 

Text und Fotos: NABU/Marion Zöller


 

 

Ansprechpartner für Amphibien und Reptilien ist:Tanja-Burggraf-Kuehl

t.burggraf-kuehl@nabu-euskirchen.de

Mobile: 0157 8229 6795