Alle Naturfotos des Monats aus dem Jahr 2026

In dieser Diashow zeigen wir Ihnen alle Naturfotos des Monats aus dem Jahr 2026.


Juni:

Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia)

Löwenzahn blüht sehr früh im Jahr und liefert als Frühblüher Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Dazu gehören z. B. die Honigbiene, verschiedene Wildbienen wie die Rote Mauerbiene und Hummeln wie die Ackerhummel.
Auch Schmetterlinge, wie der Zitronenfalter oder der Kleine Fuchs und viele Schwebfliegen (z. B. Hainschwebfliege) nutzen den Löwenzahn als frühe Nektarquelle. Ohne solche Frühblüher hätten viele Insekten Probleme, nach dem Winter genug Nahrung zu finden.

Foto: Claudia Rapp-Lange / NABU Euskirchen


Mai:

Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis)
Das Wiesenschaumkraut ist eine zarte Frühlingspflanze mit hellvioletten bis weißen Blüten, die feuchte Wiesen in ein sanftes Farbenmeer verwandelt. Es dient vielen Insekten als wichtige Nahrungsquelle, besonders dem Aurorafalter, dessen Raupen fast ausschließlich vom Wiesenschaumkraut leben. So trägt die Pflanze dazu bei, dass sich Schmetterlinge und andere Tiere entwickeln können und die Natur im Gleichgewicht bleibt. Gleichzeitig zeigt es an, dass der Boden feucht und nährstoffreich ist, und hilft mit seinen Wurzeln, den Lebensraum zu stabilisieren.

Foto: Claudia Rapp-Lange / NABU Euskirchen


April:

Jetzt um die Osterzeit schmücken die sattgelben Blüten der Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris) an vielen Orten Deutschlands Wiesen, Wegränder und Böschungen. Sie ist Nahrungspflanze für 25 Raupen-, eine Schmetterlingsart und für Schwebfliegen und Käfer. Der Umstand, dass sie immer seltener wird hat dafür gesorgt, dass sie inzwischen auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten (auch rote Liste genannt) steht. 
Ihren Namen hat die Schlüsselblume der Form ihrer Blüten zu verdanken, die an ein umgedrehtes Schlüsselbund erinnern. Auf der NABU-Website gibt es ein Portrait der Wiesen-Schlüsselblume, die 2016 zur Blume des Jahres ernannt wurde: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/19671.html 

Foto: Marion Zöller / NABU Euskirchen


März:

Feuersalamander - Die farbenprächtigen Schwanzlurche sind nachtaktive Amphibien, die in naturnahen feuchten Laubwäldern mit kleineren Waldbächen oder Tümpeln leben. 
Sie sind in Abhängigkeit von der warmen Witterung von März bis November aktiv.
Salamander sind die einzigen Schwanzlurche, die Larven ablegen.
Durch den sich immer mehr verbreitenden Salamanderpilz sind die Feuersalamanderpopulationen stark gefährdet. 
Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen für die Feuersalamander gehören daher der Schutz intakter Lebensräume.

Foto: Marion Zöller / NABU Euskirchen


Februar:

Haareis -  Ein weißes Naturphänomen, bei dem feine Eiskristalle in Form von Haaren aus feuchtem, morschem Totholz von Laubbäumen wachsen. 


Es entsteht durch einen Pilz (meist Exidiopsis effusa) ,welcher das Holz  zersetzt und dabei wird auch Wasser  freigesetzt. Dieser Prozess, der molekulare Bestandteile des Pilzes beinhaltet, verhindert, dass das Wasser zu groben Eiskristallen gefriert, wodurch feine Haare entstehen. 


Dieses Phänomen tritt besonders in den frühen Morgenstunden im Winter bei hoher Luftfeuchtigkeit, Windstille und Temperaturen leicht unter 0∘C .

Foto: Silke Mora / NABU Euskirchen


Januar:

Kleines Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Wertvolle heimische Pflanze, die schon aus der Schneedecke aufragt. Sie ist ein wichtiger Nektarlieferant für Insekten im zeitigen Frühjahr.
Mittlerweile ist das Kleine Schneeglöckchen selten geworden und wird in der Roten Liste in der Vorwarnstufe geführt.
Im Gegensatz dazu ist das Große Schneeglöckchen (Galanthus elwesii) nicht heimisch, aber weiter verbreitet, da es gerne in Gärten gepflanzt wird und von dort aus in die Landschaft verwildert.

 

Foto: Marion Zöller / NABU Euskirchen


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