Hummeln und Bienen

 Kleine Wildbienen, flink und fein, summen durch den warmen Sonnenschein, sammeln Nektar überall,
Tanzen von Blüte zu Blüte auf dem Berg und im Tal,
summen leise  summen sacht,
bringen Blumen neue Kraft. 

Rote Mauerbiene:

Rote Mauerbiene, Foto: Marion Zöller / NABU Euskirchen
Rote Mauerbiene, Foto: Marion Zöller / NABU Euskirchen

Diese pelzige Freundin nistet in jedem Hohlraum, sogar verlassenen Schneckenhäusern. 


Blattschneiderbiene:

Blattschneiderbiene, Foto: Rainer Michalski
Blattschneiderbiene, Foto: Rainer Michalski

Sie nutzt Blattstücke und Mörtel zur Eigenheimgestaltung.


Holzbiene:

Holzbiene, Foto: NABU/Heinz Strunk
Holzbiene, Foto: NABU/Heinz Strunk

Sie ist tiefschwarz mit einem blau-metallischen Schimmer, teilweise so groß wie eine Hummel.


Böhmische Kuckuckshummel

Böhmische Kuckuckshummel, Foto: Marion Zöller / NABU Euskirchen
Böhmische Kuckuckshummel, Foto: Marion Zöller / NABU Euskirchen

Lebensraum für Hummeln und Wildbienen – jetzt aktiv werden

Hummeln und Wildbienen sind unverzichtbare Bestäuber und sichern die Vielfalt unserer Pflanzenwelt. Doch ihre Lebensräume werden knapper. Aber wir können aktiv etwas für Hummeln und Bienen tun. Gärten und städtische Grünflächen, aber auch blühende Ackerrandstreifen, Vertragsnaturschutzflächen mit später Mahd und die Anlage von blühenden Hecken bieten große Chancen, aktiv gegenzusteuern.


Ein zentraler Beitrag ist die Anlage blütenreicher Flächen mit heimischen, nektar- und pollenreichen Pflanzen. Wichtig ist dabei nicht nur die Auswahl geeigneter Arten, sondern auch die richtige Pflege: Blühwiesen und Vertragsnaturschutzflächen sollten möglichst erst nach Juli oder August gemäht werden, da sie aufgrund ihrer Größe gerade in dieser Zeit die  entscheidende Nahrungsquelle für viele Insekten darstellen.


Aber auch kleine Strukturen machen einen großen Unterschied: Wildnisecken im Garten, Totholz, blühende Stauden, Bruchsteinmauern oder unversiegelte Bodenstellen bieten wichtige Nistmöglichkeiten und Rückzugsräume. Blühende Ackerrandstreifen können zusätzlich helfen, Lebensräume zu vernetzen und Nahrungskorridore zu schaffen.


Insektennisthilfen können diese Maßnahmen ergänzen, ersetzen jedoch keine natürlichen Lebensräume.
Jede Fläche zählt – ob privat, kommunal oder landwirtschaftlich. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich so die Lebenssituation von Hummeln und Wildbienen spürbar verbessern.

Über Wiesen, bunt und weit, fliegen sie zur Blütezeit, 
Summen durch den Tag entlang,
Mit ihrem schönen Bienengesang.

 

Text: Claudia Rapp-Lange / NABU Euskirchen